# Zollfreiheit für die Einfuhr von Geräten durch Reha-Einrichtungen in Shanghai? ## Einleitung Liebe Leserinnen und Leser, heute möchte ich mit Ihnen über ein Thema sprechen, das in der deutschen Investorengemeinschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt: die Zollfreiheit für die Einfuhr von Geräten durch Reha-Einrichtungen in Shanghai. Als jemand, der über 12 Jahre bei der Jiaxi Steuer- und Finanzberatungsgesellschaft im Dienst für ausländische Unternehmen tätig war und über 14 Jahre Erfahrung in der Registrierungsabwicklung verfügt, habe ich viele Anfragen zu diesem Thema erhalten. Shanghai hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Standort für medizinische Rehabilitation entwickelt, und die lokale Regierung hat verschiedene Maßnahmen ergriffen, um diesen Sektor zu fördern. Eine dieser Maßnahmen betrifft die mögliche Zollbefreiung für importierte medizinische Geräte. Aber was bedeutet das konkret für Investoren? Ist dies eine echte Chance oder nur ein weiteres bürokratisches Hindernis? Lassen Sie mich Ihnen meine Erfahrungen und Einsichten zu diesem Thema teilen. ## Ausgangslage und rechtlicher Rahmen der Zollfreiheit

Die Zollfreiheit für Reha-Einrichtungen in Shanghai ist kein neues Phänomen, sondern hat sich über mehrere Jahre entwickelt. Bereits 2017 begann die chinesische Regierung mit Pilotprojekten in Freihandelszonen, um medizinische Einrichtungen zu unterstützen. Shanghai, als Vorreiter in vielen wirtschaftlichen Reformen, spielte dabei eine führende Rolle. Die Zollbefreiung betrifft in erster Linie Geräte, die für die medizinische Rehabilitation verwendet werden, wie zum Beispiel physiotherapeutische Ausrüstungen, Trainingsgeräte für motorische Funktionen und Diagnosegeräte für neurologische Rehabilitation. Was viele Investoren nicht wissen: Diese Zollfreiheit ist nicht automatisch, sondern muss beantragt werden. Die Behörden prüfen dabei, ob die Geräte tatsächlich für Reha-Zwecke bestimmt sind und ob die Einrichtung alle notwendigen Lizenzen besitzt.

In meiner Beratungstätigkeit habe ich erlebt, wie ein deutsches Unternehmen aus dem Raum München versuchte, hochwertige Laufband-Analysesysteme nach Shanghai zu importieren. Der Kunde war zunächst verwirrt, weil ihm verschiedene Quellen widersprüchliche Informationen gaben. Einige sagten, Zollfreiheit sei garantiert, andere behaupteten, sie sei nur für chinesische Staatsunternehmen verfügbar. Die Wahrheit liegt, wie so oft, dazwischen. Die Zollfreiheit gilt grundsätzlich für alle registrierten Reha-Einrichtungen, unabhängig von ihrer Eigentümerstruktur, vorausgesetzt sie erfüllen bestimmte Kriterien. Dazu gehören unter anderem der Nachweis einer gültigen Betriebslizenz, die Bestätigung des medizinischen Bedarfs durch lokale Gesundheitsbehörden und die Einhaltung von Sicherheitsstandards nach chinesischem Recht.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Unterschied zwischen zollfreier Einfuhr und vollständiger Steuerbefreiung. Viele Investoren verwechseln diese beiden Konzepte. Die Zollfreiheit bezieht sich ausschließlich auf den Importzoll, nicht jedoch auf die Mehrwertsteuer oder andere lokale Abgaben. In der Praxis bedeutet dies, dass Unternehmen zwar den Zoll sparen können, aber weiterhin mit anderen Kosten rechnen müssen. Ein Kunde von mir aus dem Reha-Bereich lernte dies auf die harte Weise, als er dachte, er müsse überhaupt keine Steuern zahlen, aber dann eine unerwartete Rechnung für die Einfuhrumsatzsteuer erhielt. Dieses Missverständnis führte zu Verzögerungen im Projekt und zusätzlichen Kosten. Meine Empfehlung ist daher immer: Lassen Sie sich die genauen Bedingungen schriftlich von der lokalen Zollbehörde bestätigen, bevor Sie größere Investitionen tätigen.

Antragsverfahren und erforderliche Dokumente

Das Antragsverfahren für die Zollfreiheit ist komplex und erfordert eine sorgfältige Vorbereitung. Meiner Erfahrung nach unterschätzen viele Investoren den bürokratischen Aufwand, der damit verbunden ist. Zuerst muss die Reha-Einrichtung einen formellen Antrag bei der lokalen Zollbehörde in Shanghai stellen. Dieser Antrag sollte detaillierte Informationen über die Art der Geräte, ihre medizinische Notwendigkeit und den geplanten Verwendungszweck enthalten. Darüber hinaus müssen verschiedene Dokumente eingereicht werden, darunter die Betriebslizenz der Einrichtung, Zertifikate für die Geräte, ärztliche Gutachten und manchmal sogar Pläne für die zukünftige Nutzung. Die Bearbeitungszeit kann zwischen zwei Wochen und mehreren Monaten variieren, abhängig von der Komplexität des Falls und der aktuellen Arbeitsbelastung der Behörden.

Ich erinnere mich an einen Fall, bei dem ein japanischer Hersteller von Reha-Robotern versuchte, seine Produkte in Shanghai einzuführen. Die Firma hatte alle notwendigen Dokumente vorbereitet, aber die Zollbehörde verlangte zusätzlich eine chinesische Übersetzung der technischen Handbücher. Dies klingt trivial, aber die Übersetzung medizinischer Fachbegriffe ist nicht einfach und erforderte die Zusammenarbeit mit einem zertifizierten Übersetzer. Der gesamte Prozess dauerte fast drei Monate, was zu erheblichen Verzögerungen in der Markteinführung führte. Aus diesem Grund empfehle ich immer, frühzeitig mit den Vorbereitungen zu beginnen und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Jiaxi Steuer- und Finanzberatung hat hierfür spezielle Dienstleistungen entwickelt, die auf die Bedürfnisse ausländischer Investoren zugeschnitten sind.

Ein weiteres häufiges Problem ist die Klassifizierung der Geräte. China verwendet ein eigenes System zur Klassifizierung medizinischer Geräte, das sich von internationalen Standards unterscheidet. Ein Gerät, das in Deutschland als einfaches Reha-Tool eingestuft wird, könnte in China als medizinisches Hochrisikogerät kategorisiert werden, was zusätzliche Zulassungsverfahren erforderlich macht. Dies kann die Zollfreiheit gefährden, da nur Geräte mit bestimmten Klassifizierungen für die Befreiung in Frage kommen. Ein Kunde von mir aus der Schweiz hatte genau dieses Problem: Seine Trainingsgeräte wurden als "medizinische Geräte der Klasse II" eingestuft, was bedeutet, dass sie eine spezielle Zulassung durch die National Medical Products Administration (NMPA) benötigten. Ohne diese Zulassung war keine Zollfreiheit möglich. Dies zeigt, wie wichtig eine gründliche Vorabprüfung ist.

Vorteile und wirtschaftliche Auswirkungen

Die wirtschaftlichen Vorteile der Zollfreiheit für Reha-Einrichtungen in Shanghai sind erheblich. Der normale Zollsatz für medizinische Geräte liegt in China zwischen 5% und 20%, abhängig von der Art des Geräts. Bei teuren Hightech-Geräten, die oft Hunderttausende von Euro kosten, kann die Zollersparnis schnell sechsstellige Beträge erreichen. Dies macht die Investition in Reha-Einrichtungen in Shanghai deutlich attraktiver, besonders für Unternehmen, die auf importierte Spezialgeräte angewiesen sind. Die Zollfreiheit ermöglicht es diesen Einrichtungen, ihre Dienstleistungen zu wettbewerbsfähigeren Preisen anzubieten, was wiederum die Nachfrage nach Reha-Dienstleistungen in Shanghai erhöht. Ich habe beobachtet, wie mehrere ausländische Kliniken diese Einsparungen genutzt haben, um ihre Einrichtungen zu modernisieren und zusätzliche Dienstleistungen anzubieten.

Darüber hinaus hat die Zollfreiheit positive Auswirkungen auf den gesamten Gesundheitssektor in Shanghai. Sie fördert den Technologietransfer und die Einführung modernster medizinischer Verfahren. Deutsche Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind, haben besonders von dieser Politik profitiert, da Deutschland bekannt ist für seine hochwertigen Reha-Geräte. Ein Beispiel ist die Zusammenarbeit zwischen einem bayerischen Hersteller von Bewegungstherapiegeräten und einer Reha-Klinik in Shanghai. Dank der Zollfreiheit konnte die Klinik mehrere Geräte importieren, die sonst unerschwinglich gewesen wären. Die Klinik konnte dadurch ihre Behandlungserfolge verbessern und neue Patientengruppen anziehen. Für den deutschen Hersteller eröffnete sich ein neuer Markt, und die langfristigen Geschäftsbeziehungen wurden gestärkt.

Zollfreiheit für die Einfuhr von Geräten durch Reha-Einrichtungen in Shanghai?

Ein weniger offensichtlicher Vorteil ist die Signalwirkung, die von dieser Politik ausgeht. Sie zeigt, dass Shanghai und China insgesamt bereit sind, in den Gesundheitssektor zu investieren und internationale Standards zu übernehmen. Dies schafft Vertrauen bei ausländischen Investoren und ermutigt sie, langfristige Partnerschaften einzugehen. Ich habe mit mehreren Investmentfonds gesprochen, die ihre Portfolios aufgrund dieser Entwicklung überarbeitet haben. Sie sehen Shanghai als zukünftiges Drehkreuz für medizinische Rehabilitation in Asien. Die Zollfreiheit ist dabei ein wichtiger, wenn auch nicht der einzige Faktor. Sie ergänzt andere Maßnahmen wie vereinfachte Visabestimmungen für medizinisches Personal und steuerliche Anreize für Forschung und Entwicklung.

Herausforderungen und praktische Hürden

Trotz der offensichtlichen Vorteile gibt es auch erhebliche Herausforderungen. Eine der größten Hürden ist die mangelnde Transparenz im Genehmigungsprozess. Obwohl die offiziellen Vorschriften klar erscheinen, gibt es in der Praxis oft Interpretationsspielräume. Die Entscheidung über die Zollfreiheit liegt letztlich im Ermessen der lokalen Zollbehörden, und diese können zusätzliche Anforderungen stellen, die in den offiziellen Dokumenten nicht explizit erwähnt sind. Ein Kunde von mir berichtete, dass seine Einrichtung plötzlich aufgefordert wurde, eine Umweltverträglichkeitsprüfung für importierte Geräte vorzulegen, obwohl dies normalerweise nur für große Industrieanlagen erforderlich ist. Solche unerwarteten Anforderungen können erhebliche Verzögerungen verursachen.

Ein weiteres Problem ist die fehlende Harmonisierung zwischen verschiedenen Behörden. Die Zollbehörde, die Gesundheitsbehörde und die Steuerbehörde haben oft unterschiedliche Anforderungen und Arbeitsweisen. Ein Antrag, der von einer Behörde genehmigt wurde, kann von einer anderen abgelehnt werden, weil bestimmte Dokumente fehlen oder anders formuliert sind. Ich erinnere mich an einen Fall, bei dem ein Antrag auf Zollfreiheit von der Zollbehörde genehmigt wurde, aber die Steuerbehörde später die Mehrwertsteuerbefreiung verweigerte, weil sie die Geräte als "nicht medizinisch notwendig" einstufte. Der Kunde musste daraufhin einen langwierigen Rechtsstreit führen, der fast ein Jahr dauerte. Solche Erfahrungen zeigen, wie wichtig eine koordinierte Strategie und professionelle Beratung sind.

Ein drittes Hindernis ist die kulturelle und sprachliche Barriere. Viele ausländische Investoren haben Schwierigkeiten, die Feinheiten der chinesischen Bürokratie zu verstehen. Selbst mit Übersetzern können Nuancen verloren gehen, die für die erfolgreiche Beantragung der Zollfreiheit entscheidend sind. Ein österreichischer Unternehmer erzählte mir, dass sein Antrag abgelehnt wurde, weil er die "falsche Stempelform" verwendete. In China haben Stempel eine große symbolische Bedeutung, und die Verwendung des falschen Stempels kann als mangelnder Respekt aufgefasst werden. Diese kulturellen Fallstricke sind schwer zu navigieren, besonders für Unternehmen ohne lokale Erfahrung. Meine Empfehlung ist daher, einen lokalen Partner oder Berater zu engagieren, der mit den Gepflogenheiten vertraut ist.

Zukunftsaussichten und politische Entwicklungen

Die Zukunft der Zollfreiheit für Reha-Einrichtungen in Shanghai sieht vielversprechend aus, aber es gibt auch Risiken. Die chinesische Regierung hat angekündigt, den Gesundheitssektor weiter zu liberalisieren und ausländische Investitionen zu fördern. Dies könnte zu einer Ausweitung der Zollfreiheit auf andere medizinische Bereiche führen, wie zum Beispiel die Telemedizin oder die häusliche Pflege. Gleichzeitig gibt es jedoch Tendenzen, die protektionistische Maßnahmen verstärken könnten, besonders in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit. Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie schnell sich die politische Landschaft ändern kann. Während der Pandemie wurden viele zollfreie Importe vorübergehend ausgesetzt, um die lokale Produktion zu fördern. Diese Erfahrung hat viele Investoren vorsichtiger gemacht.

Ein weiterer Trend ist die zunehmende Digitalisierung der Zollverfahren. Shanghai hat bereits ein elektronisches System für Zollanträge eingeführt, das den Prozess beschleunigen soll. In der Praxis funktioniert dies jedoch nicht immer reibungslos. Ich habe Fälle erlebt, in denen das System abstürzte oder Anträge aus unerklärlichen Gründen im System verschwanden. Die Behörden arbeiten daran, diese Probleme zu beheben, aber es wird noch einige Zeit dauern, bis das System vollständig zuverlässig ist. Für Investoren bedeutet dies, dass sie geduldig sein müssen und nicht allein auf die Technologie vertrauen sollten. Ein Backup-Plan ist immer ratsam.

Die Rolle von Shanghai als Pilotzone für neue Politiken ist ebenfalls ein wichtiger Faktor. Viele Innovationen, die in Shanghai getestet werden, werden später auf andere Städte und Provinzen ausgeweitet. Die Zollfreiheit könnte daher ein Modell für ganz China werden. Dies wäre besonders für ausländische Investoren interessant, die planen, in mehrere chinesische Städte zu expandieren. Allerdings gibt es auch Risiken: Wenn die Pilotphase negative Ergebnisse zeigt, könnte die Politik zurückgefahren werden. Ich rate daher, die Entwicklung genau zu beobachten und flexibel zu bleiben. Die Jiaxi Steuer- und Finanzberatung bietet regelmäßige Updates zu diesen Themen an, die auf unserer Website abrufbar sind.

Praktische Tipps für ausländische Investoren

Für ausländische Investoren, die die Zollfreiheit nutzen möchten, habe ich einige praktische Ratschläge. Erstens: Beginnen Sie den Antragsprozess so früh wie möglich. Die Vorbereitung der benötigten Dokumente kann Wochen oder sogar Monate dauern, besonders wenn Übersetzungen und Beglaubigungen erforderlich sind. Zweitens: Arbeiten Sie mit einem zuverlässigen lokalen Partner zusammen, der Erfahrung mit Zollverfahren hat. Dies kann ein Rechtsanwalt, ein Steuerberater oder ein spezialisierter Logistikdienstleister sein. Drittens: Dokumentieren Sie jeden Schritt des Prozesses sorgfältig. Dies ist besonders wichtig, falls es zu Streitigkeiten mit den Behörden kommt. Ich rate meinen Kunden immer, alle Kommunikation mit den Behörden schriftlich festzuhalten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Wahl der richtigen Geräteklassifizierung. Wie bereits erwähnt, kann die falsche Klassifizierung zu erheblichen Problemen führen. Ich empfehle, vor der Einfuhr eine unverbindliche Anfrage bei der Zollbehörde zu stellen, um die voraussichtliche Klassifizierung zu klären. Dies ist zwar nicht rechtlich bindend, gibt aber eine gute Orientierung. Ein Kunde von mir aus den Niederlanden hat diese Möglichkeit genutzt und konnte dadurch teure Fehler vermeiden. Er stellte fest, dass ein Gerät, das er als "Trainingsgerät" klassifizieren wollte, als "medizinisches Gerät" eingestuft wurde, was zusätzliche Zulassungen erforderte. Durch diese Vorabinformation konnte er seine Strategie anpassen und Verzögerungen vermeiden.

Schließlich möchte ich betonen, dass die Zollfreiheit nur ein Teil der Gesamtkosten ist. Investoren sollten auch andere Faktoren wie Versandkosten, Versicherung, Installation und Wartung berücksichtigen. Manchmal kann es günstiger sein, Geräte lokal zu kaufen, auch wenn sie etwas teurer sind, weil die Importkosten insgesamt niedriger sind. Ich erinnere mich an einen deutschen Kunden, der unbedingt deutsche Geräte importieren wollte, aber nach einer detaillierten Kostenanalyse feststellte, dass ein lokaler Anbieter ein ähnliches Produkt zu einem wettbewerbsfähigeren Preis anbot. Die Zollfreiheit allein reicht nicht aus, um die Entscheidung zu rechtfertigen. Eine ganzheitliche Betrachtung ist unerlässlich.

Fallstudien und Erfolgsbeispiele

Um die Theorie mit der Praxis zu verbinden, möchte ich einige konkrete Beispiele nennen. Ein besonders erfolgreicher Fall betrifft ein schwedisches Unternehmen, das spezielle Wasserrehabilitationsbecken nach Shanghai importierte. Diese Becken werden für die Therapie von Patienten mit Wirbelsäulenverletzungen verwendet und sind extrem teuer. Dank der Zollfreiheit konnte das Unternehmen rund 200.000 Euro sparen. Die Shanghai Behörden waren beeindruckt von der Qualität der Geräte und der Professionalität des Antragsverfahrens. Das Unternehmen konnte innerhalb von sechs Monaten alle Genehmigungen erhalten und die Becken in Betrieb nehmen. Heute ist die Einrichtung eine der führenden Reha-Kliniken in Shanghai und zieht Patienten aus ganz China an. Dieses Beispiel zeigt, wie eine sorgfältige Planung und professionelle Unterstützung zum Erfolg führen können.

Ein weiteres Beispiel ist ein französisches Startup, das VR-basierte Reha-Systeme entwickelt. Diese Systeme sind relativ neu und nicht alle Zollbeamten waren mit ihnen vertraut. Das Startup musste daher zusätzliche Nachweise erbringen, dass die Systeme tatsächlich medizinischen Zwecken dienen und nicht nur für Unterhaltungszwecke verwendet werden. Nach mehreren Monaten der Überzeugungsarbeit und der Vorlage wissenschaftlicher Studien konnte das Unternehmen die Zollfreiheit erhalten. Heute arbeitet das Startup mit mehreren Krankenhäusern in Shanghai zusammen und plant die Expansion nach Beijing und Shenzhen. Dies zeigt, dass auch innovative, weniger traditionelle Geräte von der Zollfreiheit profitieren können, wenn der medizinische Nutzen klar nachgewiesen wird.

Nicht alle Geschichten enden erfolgreich. Ein italienischer Hersteller von Reha-Möbeln scheiterte an der Zollfreiheit, weil seine Produkte als "Möbel" und nicht als "medizinische Geräte" klassifiziert wurden. Trotz aller Bemühungen konnte er die Behörden nicht überzeugen, dass seine speziell entwickelten Betten und Stühle einen medizinischen Zweck erfüllen. Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig die korrekte Klassifizierung ist. Der Hersteller musste letztlich den vollen Zoll zahlen, was seine Gewinnmarge deutlich reduzierte. Aus diesem Fall habe ich gelernt, dass es manchmal besser ist, die Klassifizierung vorab rechtlich prüfen zu lassen, bevor man größere Investitionen tätigt. Ein kleiner Rechtsstreit im Vorfeld kann größere Verluste später vermeiden.

Zusammenfassung und vorausschauende Gedanken

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Zollfreiheit für die Einfuhr von Geräten durch Reha-Einrichtungen in Shanghai eine echte Chance für ausländische Investoren darstellt, aber auch mit erheblichen Herausforderungen verbunden ist. Die Politik ist Teil eines größeren Trends zur Öffnung des chinesischen Gesundheitsmarktes und zur Förderung medizinischer Innovationen. Sie bietet erhebliche Kostenvorteile, kann aber nur durch sorgfältige Planung, professionelle Unterstützung und kulturelles Verständnis voll ausgeschöpft werden. Wie ich in meiner jahrelangen Beratungstätigkeit gelernt habe, ist der Schlüssel zum Erfolg eine Mischung aus technischem Know-how, rechtlicher Expertise und lokaler Erfahrung. Kein Unternehmen sollte diesen Prozess allein bewältigen müssen.

Die Zollfreiheit allein wird jedoch nicht ausreichen, um Shanghai zu einem globalen Zentrum für medizinische Rehabilitation zu machen. Es bedarf weiterer Reformen, wie der Vereinfachung von Visaverfahren für medizinisches Personal, der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen und der Schaffung von Anreizen für Forschung und Entwicklung. Ich bin optimistisch, dass diese Reformen kommen werden, aber der Zeitpunkt ist ungewiss. Investoren sollten daher flexibel bleiben und ihre Strategien regelmäßig anpassen. Diejenigen, die jetzt investieren und sich auf die lokalen Gegebenheiten einstellen, werden langfristig die größten Vorteile haben. Ich habe viele Unternehmen gesehen, die anfangs zögerten und dann später bereuten, nicht früher eingestiegen zu sein.

Vorausschauend denke ich, dass die nächsten fünf Jahre entscheidend sein werden. Wenn Shanghai erfolgreich bleibt, wird die Zollfreiheit auf andere Städte und medizinische Bereiche ausgeweitet. Wenn nicht, könnte die Politik zurückgefahren werden. Ich persönlich bin optimistisch, basierend auf meinen Erfahrungen mit den lokalen Behörden. Die chinesische Regierung hat ein echtes Interesse daran, das Gesundheitswesen zu verbessern und internationale Standards zu übernehmen. Die Zollfreiheit ist ein Instrument unter vielen, um dieses Ziel zu erreichen. Für Investoren bedeutet dies, dass sie jetzt handeln sollten, aber mit Bedacht und einer langfristigen Perspektive. Wie ich immer sage: "In China geht es nicht um schnelle Gewinne, sondern um nachhaltiges Wachstum."

Abschließend möchte ich betonen, dass die Zollfreiheit für Reha-Einrichtungen in Shanghai eine der attraktivsten Möglichkeiten für ausländische Investoren im chinesischen Gesundheitssektor darstellt. Sie bietet nicht nur Kostenvorteile, sondern auch einen strategischen Einstieg in einen wachsenden Markt. Allerdings erfordert sie ein hohes Maß an Engagement, Geduld und lokaler Anpassungsfähigkeit. Diejenigen, die bereit sind, diese Herausforderungen anzunehmen, werden mit langfristigen Erfolgen belohnt. Ich hoffe, dass dieser Artikel Ihnen hilft, fundierte Entscheidungen zu treffen und die Chancen in Shanghai optimal zu nutzen. Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

## Einsichten von Jiaxi Steuer- und Finanzberatung

Bei der Jiaxi Steuer- und Finanzberatung haben wir in den letzten Jahren zahlreiche ausländische Investoren bei der Beantragung der Zollfreiheit für Reha-Einrichtungen in Shanghai unterstützt. Unsere Erfahrung zeigt, dass eine gründliche Vorbereitung und professionelle Begleitung entscheidend für den Erfolg sind. Viele Investoren unterschätzen die Komplexität des Verfahrens und die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit mit lokalen Behörden. Wir haben spezifische Dienstleistungen entwickelt, die auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind, von der Klassifizierung der Geräte über die Zusammenstellung der erforderlichen Dokumente bis zur Kommunikation mit den Zollbehörden. Wir bieten auch regelmäßige Schulungen und Updates zu Änderungen in der Gesetzgebung an. Unsere langjährige Erfahrung und unsere tiefen Kenntnisse der lokalen Gegebenheiten machen uns zu einem verlässlichen Partner für Investoren, die in den chinesischen Reha-Markt einsteigen möchten. Besonders stolz sind wir auf unsere 100-prozentige Erfolgsquote bei der Beantragung der Zollfreiheit für unsere Kunden, die alle Voraussetzungen erfüllten. Wir sind überzeugt, dass Shanghai auch in Zukunft ein wichtiger Standort für medizinische Rehabilitation bleiben wird, und wir sind bereit, unsere Kunden auf diesem Weg zu begleiten.